Montag abend habe ich mal bei einem organisierten Freizeitverein vorbeigeschaut und mitgekickt. Im Vergleich zu unserem wochenendlichen Gebolze waren mehr Leute dabei, mit denen man zusammen spielen konnte. Auch war die Laufbereitschaft und das Tempo deutlich höher. Einerseits war es deshalb extrem anstrengend, aber deshalb auch sehr spaßig, da sofort einige Laufwege passten und ein paar ansehliche Spielzüge dabei rausgekommen sind. Das hat mich sehr positiv überrascht und hat mir gefallen. Nächsten Montag schaue ich dort auf jeden Fall wieder vorbei. Vor allem existiert ein größerer Spielerpool, auch ein sehr großer Vorteil. Auf irgendwelche diffusen vier gegen drei Spielchen habe ich wirklich keine Lust mehr. Alles unter acht Leuten fühlt sich so unbefriedigend an, besonders wenn die konditionelle Seite bei den meisten nicht stimmt.
Das leidige Thema Kondition. Oh Hilfe. Mir ist deutlich vor Augen geführt worden, dass der Sprung zu einem Verein noch ein gutes Stück entfernt ist. Konditionell habe ich immer noch sehr vieles aufzuholen - mehr als mir bewusst war. Klar, in einem C- oder B-Klasse Team könnte ich ohne weitere Probleme mitkicken. Aber einfach nur mitkicken ist mir ja nicht genug. Ich will mehr als nur eine gute Aktion hinlegen können, ohne mich danach fünf Minuten lang ausruhen zu müssen. Wer Tore schießen und Vorlagen geben will muss mehr leider mehr machen, als nur rumzustehen und zu warten. Leider.
Deshalb muss ich mir über mein Trainig Gedanken machen.Vor allem audauertechnisch muss ich umdenken. Zwei oder drei Mal Joggen die Woche reicht nicht aus, da es nicht die Belastung vom Fußball spielen wiedergibt. Und der Trainingeffekt eines sonntäglichen Spaßkicks fast ohne Bewegung tendiert eh Richtung Null. Dementsprechend sollte und werde ich nur noch eine lange Laufeinheit die Woche machen. Mit meiner zweiten Einheit werde ich mehr in Richtung Steigerungsläufe und kurze, dafür schnelle Wege gehen. An Sprints traue ich mich noch nicht ran. Aber eine Einheut bestehend aus Ausdauerlauf und unterschiedlichen Steigerungsläufen sollte der richtige Weg sein. Genauere Details werde ich erst nachlesen müssen, doch in diese Richtung wird es gehen.
Am liebsten wäre es mir natürlich, alles mit Ball zu machen. Nur habe ich keine Ahnung, wie das alleine umzusetzen ist. Mit einem Partner wäre es soviel einfacher und erträglicher. Aber jedes Mal nach jemandem suchen der mitmacht, scheint mir keine befriedigende Lösung zu sein.
Mein persönliches Fazit was Fußball angeht: ohne Kondition gehts einfach nicht weiter. Von daher ist es einfach der wichtigste Bereich, in dem ich mich verbessern muss.
Etwas positives: der Muskelaufbau geht erstaunlich gut voran, das hatte ich nicht erwartet. Aber dann wieder, wenn nix vorhanden ist, lässt sich natürlich schnell etwas aufbauen.
Im täglichen Wechsel mache ich abwechselnd Bauch/Rücken und Oberkörper/Arme Übungen. Jede dieser Übungen besteht aus zwei mal zwölf Wiederholungen, die ich sehr langsam und bedacht ausführe. Das ist soviel anstrengeder als schnelles Dahingehuddele, ich habe es vorher ja nicht glauben wollen. Doch diese täglichen 15 Minuten fühlen sich deutlich effektiver an als alles, was ich bis jetzt ausprobiert hatte. So betrachtet bin ich zufrieden mit mir. Obwohl natürlich noch ein langer Weg vor mir liegt. Trotzdem - die ersten Schritte sind gemacht.
Meine Ernährung wird auch immer vorbildlicher. Wobei ich mich stellenweise frage, ob ich nicht zu wenig zu mir nehme. Im Vergleich zu der WeightWatchers-Flexpoint Aktion letztes Jahr kommen mir die Mahlzeiten und die Einteilung zwar deutlich bewusster vor. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass ich zu wenig esse. Hoffentlich rächt sich das nicht in absehbarer Zeit. Zuviel Sport und zuwenig essen sind nicht die beste Kombination. Darauf muss ich sehr genau achten. Aber abnehmen macht einfach zuviel Spaß im Moment. Übrigens ist mir aufgefallen, je mehr Sport ich mache, umso weniger Lust auf Süßigkeiten habe ich. Aus Langeweile esse ich noch hin und wieder Salzstangen wenn ich bequem auf der Couch liege, aber alles andere ist komplett weggefallen. Ein Erfolg für die Ernährung und das Abnehmen.
Der einzige Punkt, mit dem ich immer noch nicht zufrieden bin, ist das Trinken. Mit einem Trick habe ich versucht, mehr Wasser zu mir zu nehmen. Mit jeder Flasche Pepsi Light auch eine Flasche Wasser trinken, das war mein Plan. Allerdings bleibt das Wasser regelmäßig unberührt. Es schmeckt einfach soviel langweiliger, das ist nicht mehr feierlich. Mal weiterhin verschiedene Marken ausprobieren, vielleicht finde ich doch noch eine, die mir zusagt. Aber wahrscheinlich ist es genau die gleiche Gewohnheitsfrage, wie mit allem anderen auch. Einfach mal nicht Pepsi Light einkaufen und nur Wasser, nach zwei bis drei Tagen Entzug sollte sich die Umstellung von alleine ergeben. Nur wie halte ich mich davon ab, einfach loszulaufen um Nachschub zu holen? Wieso habe ich mich nur so an dieses teuflische schwarze Gesöff gewöhnt?!
Obwohl... wenn ich zurückdenke, lief der Wechsel von MezzoMix auf die Light Variante auch nicht anders ab. Am Anfang schmeckte es furchtbar grausam und langweilig. Nach einer Weile bemerkte ich keinen Unterschied mehr. Wird mit Wasser genauso funktionieren. Fehlt nur noch die Disziplin, um diesen Schritt auch wirklich in die Tat umzusetzen. Nur ein paar Tage Abstinenz...
Übrigens habe ich mir ein Springseil gekauft. Daran werde ich mich wohl morgen wagen. Mit beiden Beinen sollte es gut klappen, mal schauen auf wieviel Wiederholungen ich auf Anhieb komme. Bedenken habe ich allerdings, was das einbeinige Springen angeht. Seit den Operationen kann ich nichtmal auf dem rechten Fußballen stehen, geschweige denn Springen. Vielleicht sollte ich diese Übung einfach weglassen. Oder besser: erstmal die alten Rehaübungen wieder ausprobieren. Vielleicht hat sich durch das viele Laufen wieder eine Grundlage gebildet, so dass ich wieder ohne Hilfe auf dem rechten Bein stehen kann, bzw vielleicht sogar auf dem Fußballen?
Das leidige Thema Kondition. Oh Hilfe. Mir ist deutlich vor Augen geführt worden, dass der Sprung zu einem Verein noch ein gutes Stück entfernt ist. Konditionell habe ich immer noch sehr vieles aufzuholen - mehr als mir bewusst war. Klar, in einem C- oder B-Klasse Team könnte ich ohne weitere Probleme mitkicken. Aber einfach nur mitkicken ist mir ja nicht genug. Ich will mehr als nur eine gute Aktion hinlegen können, ohne mich danach fünf Minuten lang ausruhen zu müssen. Wer Tore schießen und Vorlagen geben will muss mehr leider mehr machen, als nur rumzustehen und zu warten. Leider.
Deshalb muss ich mir über mein Trainig Gedanken machen.Vor allem audauertechnisch muss ich umdenken. Zwei oder drei Mal Joggen die Woche reicht nicht aus, da es nicht die Belastung vom Fußball spielen wiedergibt. Und der Trainingeffekt eines sonntäglichen Spaßkicks fast ohne Bewegung tendiert eh Richtung Null. Dementsprechend sollte und werde ich nur noch eine lange Laufeinheit die Woche machen. Mit meiner zweiten Einheit werde ich mehr in Richtung Steigerungsläufe und kurze, dafür schnelle Wege gehen. An Sprints traue ich mich noch nicht ran. Aber eine Einheut bestehend aus Ausdauerlauf und unterschiedlichen Steigerungsläufen sollte der richtige Weg sein. Genauere Details werde ich erst nachlesen müssen, doch in diese Richtung wird es gehen.
Am liebsten wäre es mir natürlich, alles mit Ball zu machen. Nur habe ich keine Ahnung, wie das alleine umzusetzen ist. Mit einem Partner wäre es soviel einfacher und erträglicher. Aber jedes Mal nach jemandem suchen der mitmacht, scheint mir keine befriedigende Lösung zu sein.
Mein persönliches Fazit was Fußball angeht: ohne Kondition gehts einfach nicht weiter. Von daher ist es einfach der wichtigste Bereich, in dem ich mich verbessern muss.
Etwas positives: der Muskelaufbau geht erstaunlich gut voran, das hatte ich nicht erwartet. Aber dann wieder, wenn nix vorhanden ist, lässt sich natürlich schnell etwas aufbauen.
Im täglichen Wechsel mache ich abwechselnd Bauch/Rücken und Oberkörper/Arme Übungen. Jede dieser Übungen besteht aus zwei mal zwölf Wiederholungen, die ich sehr langsam und bedacht ausführe. Das ist soviel anstrengeder als schnelles Dahingehuddele, ich habe es vorher ja nicht glauben wollen. Doch diese täglichen 15 Minuten fühlen sich deutlich effektiver an als alles, was ich bis jetzt ausprobiert hatte. So betrachtet bin ich zufrieden mit mir. Obwohl natürlich noch ein langer Weg vor mir liegt. Trotzdem - die ersten Schritte sind gemacht.
Meine Ernährung wird auch immer vorbildlicher. Wobei ich mich stellenweise frage, ob ich nicht zu wenig zu mir nehme. Im Vergleich zu der WeightWatchers-Flexpoint Aktion letztes Jahr kommen mir die Mahlzeiten und die Einteilung zwar deutlich bewusster vor. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass ich zu wenig esse. Hoffentlich rächt sich das nicht in absehbarer Zeit. Zuviel Sport und zuwenig essen sind nicht die beste Kombination. Darauf muss ich sehr genau achten. Aber abnehmen macht einfach zuviel Spaß im Moment. Übrigens ist mir aufgefallen, je mehr Sport ich mache, umso weniger Lust auf Süßigkeiten habe ich. Aus Langeweile esse ich noch hin und wieder Salzstangen wenn ich bequem auf der Couch liege, aber alles andere ist komplett weggefallen. Ein Erfolg für die Ernährung und das Abnehmen.
Der einzige Punkt, mit dem ich immer noch nicht zufrieden bin, ist das Trinken. Mit einem Trick habe ich versucht, mehr Wasser zu mir zu nehmen. Mit jeder Flasche Pepsi Light auch eine Flasche Wasser trinken, das war mein Plan. Allerdings bleibt das Wasser regelmäßig unberührt. Es schmeckt einfach soviel langweiliger, das ist nicht mehr feierlich. Mal weiterhin verschiedene Marken ausprobieren, vielleicht finde ich doch noch eine, die mir zusagt. Aber wahrscheinlich ist es genau die gleiche Gewohnheitsfrage, wie mit allem anderen auch. Einfach mal nicht Pepsi Light einkaufen und nur Wasser, nach zwei bis drei Tagen Entzug sollte sich die Umstellung von alleine ergeben. Nur wie halte ich mich davon ab, einfach loszulaufen um Nachschub zu holen? Wieso habe ich mich nur so an dieses teuflische schwarze Gesöff gewöhnt?!
Obwohl... wenn ich zurückdenke, lief der Wechsel von MezzoMix auf die Light Variante auch nicht anders ab. Am Anfang schmeckte es furchtbar grausam und langweilig. Nach einer Weile bemerkte ich keinen Unterschied mehr. Wird mit Wasser genauso funktionieren. Fehlt nur noch die Disziplin, um diesen Schritt auch wirklich in die Tat umzusetzen. Nur ein paar Tage Abstinenz...
Übrigens habe ich mir ein Springseil gekauft. Daran werde ich mich wohl morgen wagen. Mit beiden Beinen sollte es gut klappen, mal schauen auf wieviel Wiederholungen ich auf Anhieb komme. Bedenken habe ich allerdings, was das einbeinige Springen angeht. Seit den Operationen kann ich nichtmal auf dem rechten Fußballen stehen, geschweige denn Springen. Vielleicht sollte ich diese Übung einfach weglassen. Oder besser: erstmal die alten Rehaübungen wieder ausprobieren. Vielleicht hat sich durch das viele Laufen wieder eine Grundlage gebildet, so dass ich wieder ohne Hilfe auf dem rechten Bein stehen kann, bzw vielleicht sogar auf dem Fußballen?
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